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Cross Currency Swap (Währungsswap)

Ein Cross Curreny Swap (CCS) oder Währungsswap ist eine Spekulation auf die zukünftige Entwicklung von Zinssätzen in unterschiedlichen Währungen zueinander und/oder von zwei Währungen zueinander.

Der Cross Currency Swap ist ein Vertrag zwischen Kunde und Bank mit einer festgelegten Laufzeit (z.B. 10 Jahre), nach dem sich die Parteien zu festgelegten Terminen (z.B. vierteljährlich) gegenseitig einen Zinssatz aus einem fiktiven Bezugsbetrag in unterschiedlichen Währungen (z.B. € 1.000.000,00 und CHF 1.620.300,00) schulden. Dabei entsprechen sich die Bezugesbeträge bei Vertragsschluss für gewöhnlich wertmäßig. Die Höhe der Zahlungen hängt während der Laufzeit somit von der Entwicklung des jeweiligen variablen Zinssatzes ab (z.B. 3-Monats-EUR-EURIBOR und 3-Montas-CHF-LIBOR). Je nach Ausgestaltung schulden sich die Parteien im Rahmen des Cross Currency Swap am Ende der Laufzeit zudem den jeweiligen Bezugsbetrag. Diese Form des Cross Currency Swap beinhaltet somit zudem eine Währungsspekulation.

Beinhaltet ein Cross Currency Swap zwei Fremdwährungen, so kommt zu dem Zinsrisiko und dem Währungsrisiko der Fremdwährungen noch das Wechselkursrisiko zum Euro hinzu.

Ein Cross Currency Swap ist ein Derivat bzw. Termingeschäft.

 

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